Skip to content
>
>
>
Segeln mit Hund: Die Bootsbesitzer von Jachthaven Bruinisse erzählen ihre Geschichten

Segeln mit Hund: Die Bootsbesitzer von Jachthaven Bruinisse erzählen ihre Geschichten

Mit einem Haustier – in diesem Fall einem Hund – zu segeln, gehört für viele Enthusiasten zum Alltag. Zu diesem Thema haben mehrere Bootsbesitzer in Jachthaven Bruinisse in den Niederlanden freundlicherweise ihre Geschichten mit uns geteilt: Sie geben Einblicke in ihre Routinen, ihre Gewohnheiten und die Art der Begrüßung, die ihre Tiere in unserer Marina-Gruppe erfahren.
Diesen Artikel teilen

Veröffentlichungsdatum: 27/08/2025

Enthusiasten, die mit ihren Hunden segeln

Für diese Segelbegeisterten kommt es nicht in Frage, ohne ihr geliebtes Tier in See zu stechen: Sie sind Segler, die ihre Zeit an Bord gerne mit ihren vierbeinigen Freunden teilen – und sie haben sich daran gewöhnt. Ihr Hund ist ein fester Bestandteil der Crew, ob auf einem Motorboot oder einer Segelyacht, und er genießt – auf seine Weise – die Zeit auf dem Wasser.

Ob auf kurzen oder langen Törns, beim Segeln oder am Liegeplatz: Der Hund ist eine ständige, oft fröhliche Präsenz, die die Stimmung an Bord verändert – und die Gewohnheiten der Bootsbesitzer ebenso. Oft führt ein Hund an Bord dazu, dass die Besitzer das Tempo verlangsamen, genauer hinsehen… und auch bei schlechtem Wetter an Land spazieren gehen.

Aus diesen Gründen ist es für viele Hundebesitzer nicht mehr vorstellbar, ohne ihr Tier abzulegen. In Jachthaven Bruinisse – einer Port-Adhoc-Marina am Grevelingenmeer in den Niederlanden – finden sie einen warmen und friedlichen Ort zum Anlegen, an dem auch vierbeinige Segler herzlich willkommen sind.

Auf den Stegen von Bruinisse teilen viele Bootsbesitzer ihr Boot mit ihren Hunden: Nach und nach haben diese fröhlichen Begleiter die Stege erobert, und es ist keine Seltenheit, beim Vorübergehen freundliches Bellen zu hören oder eine neugierige Schnauze aus einem Bullauge lugen zu sehen.

Besitzer und ihre Hunde genießen die Marina an langen Wochenenden, während ganzer Saisons oder sogar das ganze Jahr über. Die Organisation und die Einrichtungen sind so gestaltet, dass der Aufenthalt und die Nutzung der Marina für alle angenehm sind – zudem gibt es zahlreiche schöne Ziele in der Umgebung, die sich per Boot entdecken lassen.

Die Pontons des Jachthaven Bruinisse
Die Pontons des Jachthaven Bruinisse

Spaziergänge und Einrichtungen: Hunde willkommen in Jachthaven Bruinisse

In Bruinisse hat das Team von Port Adhoc viel dafür getan, die Räume der Marina anzupassen und den Aufenthalt für Hunde ebenso angenehm zu gestalten wie für ihre Besitzer. Das Hauptziel ist klar: Das Tier soll anerkannt, respektiert und vollständig in das Leben des Hafens integriert werden.

Hundespaziergänge und Bedürfnisse in der Marina

Alle Rasenflächen entlang der Kais von Jachthaven Bruinisse sind für Tiere zugänglich: Sie können dort jederzeit ausgeführt werden. Entlang der Wege finden Besitzer regelmäßig Spender für Kotbeutel und Mülleimer, die ihnen helfen, die Bedürfnisse ihres Hundes zu managen.

Die Hunde fühlen sich schnell wie zu Hause, und dank dieser Einrichtungen haben die Besitzer keine besonderen Schwierigkeiten, verantwortungsvoll zu handeln: Unser Hafenteam stellt sogar einen großen Respekt gegenüber den Flächen und den anderen Bootsbesitzern fest.

Spezielle Wasserstellen für die Begleiter

Die Verantwortlichen der Marina haben außerdem entschieden, an mehreren Stellen im Hafen Trinkpunkte für Hunde einzurichten. Unser Team sorgt dafür, dass die Näpfe mehrmals täglich nachgefüllt werden, und die Tiere können sich jederzeit erfrischen – besonders im Sommer.

Eine Gemeinschaft von Hundebesitzern

In den Gassen von Jachthaven Bruinisse sind viele Bootsbesitzer mit ihren Hunden unterwegs. Das schafft Gelegenheiten für unkomplizierte Begegnungen: Jachthaven Bruinisse profitiert von einer lebendigen Hafengemeinschaft und einem regen sozialen Leben.

Die Spaziergänge von Bootsbesitzern und ihren Haustieren führen oft auch über die Marina hinaus – zum Beispiel entlang der Ufer des Grevelingenmeeres.

Leben in der Marina und an Bord mit Hund: Beispiele Bobby, Bor und Tommie

Drei Hunde sind bekannte Segler in Jachthaven Bruinisse: Bobby – ein Cocker Spaniel, Bor – ein Boxer, und Tommie – ein Dackel. Sie segeln mit ihren jeweiligen Besitzern auf drei Booten, die regelmäßig in der Marina festmachen.

Bobby, ein Seehund in Jachthaven Bruinisse

Gut bekannt am Steg I, genießt Bobby Ausfahrten mit seinen Besitzern von Jachthaven Bruinisse aus. Er bewegt sich problemlos auf den breiten Seitendecks seines Bootes, ohne Angst, ins Wasser zu fallen. Er verbringt viel Zeit auf der Bank im Cockpit, wo seine Besitzerin ihm ein Körbchen und eine Decke eingerichtet hat.

Als vollwertiges Crewmitglied genießt Bobby ruhige Segeltörns auf dem Grevelingenmeer. Danach freut er sich immer, wieder festen Boden unter den Pfoten in Jachthaven Bruinisse zu haben.

Bor, der segelnde Boxer von Marja und Jan

Bor, der segelnde Boxer von Marja und Jan

Bor, 5 Jahre alt, hat ebenfalls seine Gewohnheiten. An Bord sucht er sich verschiedene Plätze – drinnen oder draußen – und seine Besitzer achten stets auf seinen Komfort und seine Sicherheit.

Der Boxer verfügt über eine komplette Segelausrüstung: eine Schwimmweste, ein Sonnenkissen, Spielzeug, spezielle Schuhe, um seine Pfoten auf den Gittern der Schleusen nicht zu verletzen…

Er hat sogar sein eigenes Schlauchboot, um bei Bedarf an Land zu gelangen.

Aus praktischen Gründen wird Bor aus Sicherheitsgründen während der Fahrt, bei Manövern und in Schleusen angeleint. Die restliche Zeit bewegt er sich frei. Marja und Jan tragen ihn regelmäßig, um ihm das Ein- oder Aussteigen zu erleichtern – wenn die Gangway zwischen Kai und Boot nicht aufgebaut ist. Außerdem haben sie sich ein abnehmbares Netz angeschafft, das sie mal an Backbord, mal an Steuerbord installieren, um Bor daran zu hindern, Nachbarboote zu erkunden.

Bor im Elektroauto von Jachthaven Bruinisse mit Yasmin

Tommie, der Entdecker-Dackel

An Bord der Horizon ist Tommie zwar klein, aber voller Energie. Dieser fröhliche Dackel erkennt den Parkplatz von Jachthaven Bruinisse sofort: Sobald das Auto anhält, springt er heraus, voller Vorfreude auf seine Lieblingsorte.

Seine liebsten Spaziergänge? Ein Abstecher zum kleinen Strand, ein erfrischendes Bad im Wasser und danach ein kurzes Abduschen am Hahn der Segelschule. Noch bevor er zum Boot zurückkehrt, ist er bereits wieder trocken und startklar für ein neues Abenteuer.

An Deck liegt Tommie am liebsten am Heck, von wo aus er aufmerksam alles um sich herum beobachten kann. Sobald die Horizon in See sticht, trägt er seine Schwimmweste und genießt die Fahrt in vollen Zügen. Anders als sein Vorgänger Runner, der in den Schleusen manchmal unruhig war, fühlt Tommie sich auf dem Wasser vollkommen wohl.

Obwohl er klein ist und keine besonderen Anpassungen an Bord benötigt, hat Tommie immer seine Essentials dabei: Futter, Kauknochen und Spielzeug. Seine Besitzer geben außerdem ein paar einfache Tipps fürs Segeln mit Hund: Schwimmweste anlegen, einen schattigen Platz schaffen und vor der Abfahrt einen langen Spaziergang machen.

Tommie trägt seine Schwimmweste

Die Ratschläge unserer Bootsbesitzer für eine Kreuzfahrt mit Hund

Mit einem Hund zu segeln – egal ob auf einem Motorboot oder einer Segelyacht – erfordert immer ein wenig Vorbereitung. Damit der vierbeinige Begleiter sicher und wohl fühlt, haben die Bootsbesitzer von Port Adhoc folgende Ratschläge geteilt:

Eine passende Schwimmweste

Das Erste betrifft die Sicherheit des Tieres, insbesondere während der Fahrt:

„Damit das Einsteigen in Motorboot oder Segelyacht so reibungslos wie möglich verläuft, empfiehlt es sich zunächst, den Hund mit einer passenden Schwimmweste auszustatten – abgestimmt auf seine Größe und sein Gewicht.“

Schwimmwesten für Hunde sind leicht im Fachhandel zu finden und besonders nützlich für Tiere, die sich nicht ganz sicher fühlen – egal ob unter Segeln, vor Anker oder in Schleusen.

Unser Tipp: Wählen Sie eine Ausrüstung mit Griff, um den Hund bei Bedarf leichter aus dem Wasser zurück an Bord heben zu können.

„Kleine Anpassungen können die Bootsumgebung für den Hund sicherer machen. Bei längeren oder schwierigeren Passagen auf einer Segelyacht, je nach Größe des Tieres und Risiko des Über-Bord-Gehens, kann es zum Beispiel sicherer sein, ein abnehmbares Netz entlang der Relings anzubringen.“

Auch in ein Geschirr zu investieren, das an den Lifelines des Bootes befestigt wird, ist eine gute Idee. So kann man die Zeit an Bord in vollen Zügen genießen, ohne auf die Freuden des Segelns verzichten zu müssen!

Ein gemütlicher Platz für den Seehund

„An Bord empfehlen wir, einen eigenen Bereich für den Hund einzurichten, in dem er sich wohlfühlen kann – geschützt vor Schräglage und sicher.“

Der Hund sollte diesen Platz als seinen eigenen erkennen – beispielsweise im Schatten eines Biminis mit Kissen und Decke.

Landgänge

Jeder Hund hat seine eigenen Gewohnheiten und seine eigene Fähigkeit, kürzere oder längere Zeit an Bord zu bleiben.

„Planen Sie Ihre Segeltörns und Stopps mit dem Bedürfnis des Hundes nach Landgängen ein – sowohl zum Beine vertreten als auch fürs Geschäft.“

Dies muss ebenfalls berücksichtigt werden: Manche Ankerplätze machen das Ausschiffen nicht leicht!

Fütterung

Auch die Fütterung ist wichtig:

„Ebenso wie beim Spaziergang an Land wird empfohlen, die gewohnte Routine des Hundes beizubehalten. Sie können Trockenfutter mitnehmen, am besten vorportioniert in Beuteln, und es in einem rutschfesten Napf bereitstellen. Sorgen Sie außerdem – wie für sich selbst – für eine ausreichende Versorgung mit frischem Wasser.“

Schritt für Schritt

Die ersten Momente an Bord sind eine Gelegenheit für das Tier, sich an das Boot zu gewöhnen, sich einzurichten und Vertrauen zu gewinnen: Diese ersten Schritte können leicht in der Marina stattfinden, fest vertäut am Kai, ohne abzufahren!

„Für die ersten Ausfahrten des Hundes wählen Sie kurze Törns und steigern Sie nach und nach die Länge. Zu Beginn fühlt er sich auf ruhigem Wasser oder Binnengewässern wohler als auf bewegter See.“

Zu starke Schräglage, plötzliche Geräusche, zu heiße Umgebungen… an Bord, wie überall, muss der Besitzer seinen Hund gut kennen und Anzeichen von Unwohlsein erkennen. Beobachten Sie Ihren Begleiter regelmäßig und achten Sie auf sein Verhalten: Möglicherweise müssen Sie Ihre Segelpläne leicht anpassen – für das Wohl Ihres Hundes.

Hund Jachthaven Bruinisse

Denken Sie darüber nach, mit Hund in See zu stechen und haben noch Fragen zum Empfang in Jachthaven Bruinisse? Kontaktieren Sie unser Team – wir beantworten Ihre Fragen gerne!

Möchten Sie unsere nächsten Artikel erhalten?

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie unsere neuesten Nachrichten direkt in Ihren Posteingang.